Weltreise 2007-2008



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Vietnam

Hallo!

Wie gehts so zuhause, wo jetzt der Winter schoen langsam im Anmarsch ist? Wir haben uns inzwischen an die Temperaturen jenseits der 30 Gradgrenze gewoehnt!

Vietnam war schon sehr beeindruckend. Das komplette Gegenteil zu Honkong. Ueberall Chaos und Unordnung. Auf das Aufraeumen und Muellentsorgen wird hier nicht sehr viel Wert gelegt. Der Muell bleibt grossteils dort wo er entsteht. Auch die Strassenverkehrsordnung ist sehr interessant. Eigentlich gibt es nur eine Regel: Der Staerkere hat Vorrang. Fuer Fussgaenger gilt: Augen zu und durchkaempfen durch die unglaubliche Anzahl von Motobikes. Es passiert relativ wenig, in ganz Vietnam sterben nur 45 Leute pro Tag an Verkehsunfaellen. Von Ho chi Minh ausgehend starteten wir unsere ersten Ausfluege in die naehere Umgebung. Als erstes besuchten wir die Cu Chi Tunnels. Sie dienten den Vietcongkaempfern waehrend des Krieges gegen die Amerikaner als Behausung und Kampfstaetten unter der Erde. Die Vietnamesen hatten sehr viele Tricks auf Lager, sodass die Amerikaner keine Chance hatten die kommunistischen Nordvietnamesen zu besiegen. Gut gefallen haben mit die Sandalen aus alten Reifen. Man konnte sie von zwei Seiten anziehen sodass man einer falschen Faehrte folgte. Wir sind auch ca. 100 Meter druch einen Tunnel gekrochen. Viel laenger haetten wir das aufgrund unserer Groesse eh nicht mehr ausgehalten.

An den naechsten Tagen machten wir einen mehrtaegigen Bootsausflug ins Mekongdelta. Wir hatten leichte Bedenken wegen Malaria. Die Anzahl der Moskitos hielt sich aber dann in Grenzen. Zwischendurch legten wir immer wieder auf Inseln an um verschiedenste reisverarbeitende Fabriken zu bewundern. Ein weiteres Highlight waren die schwimmenden Maerkte. Das ganze Alltagsleben spielt sich bei diesen Leuten auf den Booten ab. Es ist auch noch zu erwaehnen, dass ca. 90% der Vietnamesen Landwirte sind.

Nach Ho chi minh machten wir uns auf den Weg an die Ostkueste nach Nha Trang um an dem schoenen Strand schwimmen zu gehen. Nha Trang ist ein typischer Standort mit vielen Touristen. Es hat uns gefallen mal am Strand ein wenig zu relaxen. Wir machten noch einen Bootsausflug zu nahen Inseln. Am besten hat uns Monkey Island gefallen.  Es ist eine kleine Insel auf der tausende Affen leben, die keine Angst vor Menschen haben. Elke hatte ihre Pepsidose aufgemacht und nur 10 Sekunden spaeter sprang ihr auch schon ein Affe hinauf, der ihr die Dose entriss. Die Affen sind als sehr diebisch bekannt.

Abschliessend machten wir noch eine 20km Trekkingtour durch das Hochland in der Umgebung von Dalat. Eigentlich waren nur 10km geplant, aber unser Trekkingfuehrer war dann der Meingung, dass wir doch etwas weiter gehen sollten. Und so kamen wir noch an Kaffeeplantagen und Wasserfaellen vorbei. Eine besondere Herausforderung waren die wackeligen, ca. 100 Meter langen Haengebruecken, welche Elke nimmer so schnell besteigen wird.

Liebe Gruesse aus Kambodscha!

 

Dieter

 

21.10.07 06:25


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